Radeln bringt Sägen

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In vielen Regionen unserer Erde gibt es entweder keinen elektrischen Strom oder er ist für die Bewohner_innen dieser Weltgegenden unerschwinglich teuer. Trotzdem wird mit Maschinen Wasser gepumpt, Mais gerebelt, werden Schneidwerkzeuge geschliffen oder Waschmaschinen betrieben – mit Muskelkraft! Sehr oft werden dazu Fahrräder genutzt. Um meine Schüler_innen für die Abhängigkeit unserer Gesellschaft vom elektrischen Strom zu sensibilisieren, bzw. sie zu befähigen, sich selber im Bedarfsfall auch Alternativen schaffen zu können, habe ich mit ihnen als exemplarisches Beispiel eine Dekupiersäge mit Fahrradantrieb gebaut. Bereits die Funktionsweise eines Fahrrades zu zeichnen oder verbal zu beschreiben, stellte für viele der Schüler_innen eine ziemliche Herausforderung dar. Die Dekonstruktion eines Fahrrades, das Hantieren mit Schraubenschlüsseln und Stecknüssen war für die meisten erst recht ungewohnt, brachte aber Einsichten in des Wortes eigentlicher Bedeutung. Durch tatkräftige Unterstützung eines engagierten Studenten gelang schließlich das kleine Kunststück, und seither radeln und sägen wir.


Autorin: Gabriele Müller
Durchführende Institution: BAfEP Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (401830)
Fächer: Physik, Technisches Werken
Schulstufen: 12. Schulstufe
Schulart: Sonst. Schule
Dateien: Kurzfassung Langfassung

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