Gewinnen Schüler/innen durch selbst durchgeführte Versuche ,Erkenntnis?

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Im Zentrum meiner Studie stehen zwei Fragestellungen: „Was merken sich Schüler/innen von Unterrichtsstunden, in welchen sie selbst Versuche durchführen?“ und weiters: „Gelingt es den Schüler/innen, bei solchen Versuchen physikalische Phänomene bzw. Gesetzmäßigkeiten zu entdecken?“

In meiner ersten Untersuchung im Schuljahr 1997/98 ließ ich die Schüler/innen meiner vierten Klasse in einer Unterrichtsstunde nach einer kurzen verbalen und graphischen Instruktion zwei grundlegende Versuche zur Elektrodynamik durchführen. Einige Wochen später bat ich sie, - unangekündigt und anonym - einen Aufsatz mit dem Titel „Unser letzter Schülerversuch“ zu schreiben. Das Ergebnis war für mich nicht befriedigend: nur etwa ein Drittel der Klasse konnte die Abläufe beider Versuche richtig wiedergeben bzw. die entdeckten physikalischen Phänomene oder Gesetzmäßigkeiten formulieren.

In meiner zweiten Untersuchung im Schuljahr 1998/99 erarbeiteten sich die Schüler/innen wieder selbständig - jetzt aber gelenkt durch von mir erstellte Arbeitsblätter - mit Hilfe von Experimenten ,Erkenntnisse’ zu einem Thema aus der Mechanik. Nach Ende dieser Versuchsreihe ließ ich die Schüler/innen mittels Fragebogens noch einmal die aus den Versuchsreihen gewonnenen phänomenologischen und auch quantitativen Erkenntnisse formulieren.

Zu meiner Freude fiel diese Befragung - bezogen auf mein Lernziel „Schüler/innen gewinnen durch Schülerexperimente Erkenntnis“ - weitaus besser aus.


Autor/in: Otmar Kern
Durchführende Institution/en: Bundesrealgymnasium Schloss Wagrain (417036)
Fach/Fächer: Physik
Schulstufe/n: 9. Schulstufe


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