Offenes Lernen: Förderung der Eigenverantwortung oder Unterstützung von Faulheit?

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Ziel dieser Studie ist es, meine persönliche Entwicklung als Lehrkraft hinsichtlich des offenen Lernens zu beschreiben und dabei eine für mich zentrale Fragestellung näher zu analysieren. Es geht um das Dilemma, ob die in offenen Lerneinheiten zugestandene Freiheit von den SchülerInnen genutzt oder ausgenutzt wird, ob sie als Chance gesehen wird oder schlichtweg als Zeit des Zurücklehnens und der Entspannung. Zwei Jahre intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema ließen mich durch ständige Selbstevaluation und Feedback von Seiten der SchülerInnen in diesem Bereich wachsen und gaben mir größere Sicherheit im Umgang mit dem offenen Lernen. Gemeinsam mit den drei beteiligten Klassen habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht und bin zu einem Schluss gekommen, der eigentlich niemanden überraschen wird, nämlich dass diese Unterrichtsmethode wie alle anderen auch Vor- und Nachteile hat, dass einige SchülerInnen mehr davon profitieren als andere, dass sie manche SchülerInnen sehr anspricht, andere hingegen weniger oder gar nicht. Es ist mir aber auch noch etwas anderes klar geworden, nämlich, dass man als EinzelkämpferIn einen sehr schweren Stand hat, sehr viel Kraft braucht und für manche SchülerInnen zu wenig Energien hat. Viel leichter und effizienter wäre das gemeinsame Vorgehen mehrerer KollegInnen, aber das ist ja auch nicht wirklich etwas Neues.


Autor/in: Anna Pfitscher
Durchführende Institution/en: Realgymnasium 'Jakob Philipp Fallmerayer' Brixen (1130076)
Fach/Fächer: Englisch
Schulstufe/n: 8. und 9. Schulstufe


Dateien: Langfassung Text on Shakespeare, Basic Principles of Open Class Activities, How to Work with Texts, Grammar Chart

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